170 S Benzinversorgung
170 S Benzinversorgung
Servus Forum,
ich war jetzt schon länger nicht mehr hier.
Aus Gründen die ich hier nicht aufzählen will, hab ich jetzt meinen
170er 3 Monate nicht bewegt. Vor dieser Zeit bin ich doch ca. 1 mal pro Woche
gefahren und hab immer die Zeremonie geliebt, das Benzin mit Hand hoch zu pumpen.
Heute keine Funktion der Pumpe; alle Verschraubungen leicht nachgezogen; Benzinfilter
manuell gefüllt und montiert; zuletzt die Benzinpumpe ausgebaut.
Kann mir jemand sagen, wie ich die, ohne zu zerlegen, testen kann?
Danke für Euer Wissen.
Gruß Manfred
ich war jetzt schon länger nicht mehr hier.
Aus Gründen die ich hier nicht aufzählen will, hab ich jetzt meinen
170er 3 Monate nicht bewegt. Vor dieser Zeit bin ich doch ca. 1 mal pro Woche
gefahren und hab immer die Zeremonie geliebt, das Benzin mit Hand hoch zu pumpen.
Heute keine Funktion der Pumpe; alle Verschraubungen leicht nachgezogen; Benzinfilter
manuell gefüllt und montiert; zuletzt die Benzinpumpe ausgebaut.
Kann mir jemand sagen, wie ich die, ohne zu zerlegen, testen kann?
Danke für Euer Wissen.
Gruß Manfred
- 170forever
- Pro-Mitglied
- Beiträge: 586
- Registriert: 28. Aug 2020, 11:49
Re: 170 S Benzinversorgung
Hallo Manfred,
hattest du, wie in der Betriebsanleitung empfohlen, den Motor in eine andere Stellung gebracht? Der Nocken könnte sonst in falscher Position gestanden haben.
Ist der Benzinhahn in Stellung N ?
Eigentlich braucht man das nicht zu tun, da bei ausreichend Batterieladung die Betätigung über den Anlasser reicht, den vergaser vorher zu füllen ist auch eine Möglichkeit, jedoch sollte er dann auch anspringen.
Beste Grüße Ralf
hattest du, wie in der Betriebsanleitung empfohlen, den Motor in eine andere Stellung gebracht? Der Nocken könnte sonst in falscher Position gestanden haben.
Ist der Benzinhahn in Stellung N ?
Eigentlich braucht man das nicht zu tun, da bei ausreichend Batterieladung die Betätigung über den Anlasser reicht, den vergaser vorher zu füllen ist auch eine Möglichkeit, jedoch sollte er dann auch anspringen.
Beste Grüße Ralf
- GeorgesBuerginCH
- Pro-Mitglied
- Beiträge: 1004
- Registriert: 20. Aug 2020, 17:42
Re: 170 S Benzinversorgung
Guten Abend Manfred,
Die Ventile in der Benzinpumpe dichten mit etwas Benzin oder dünnem Nähmaschinenöl besser.
Die Benzinpumpe hat 2 Anschlüsse.
Wenn Du den Eingang mit dem Finger zuhältst, solltest Du beim Drücken des Handhebels die Saugwirkung spüren,
ziehst Du den Finger weg soll Luft eingesogen werden.
Wird der Ausgang mit dem Finger zugedrückt, solltest Du beim Loslassen des Hebels den Druck verspüren,
ziehst Du denn Finger weg soll Luft entweichen.
Es gibt auch Messgeräte dafür.
Daten siehe Tabellenbuch Gruppe 09.
Grüsse Vielschreiber
Die Ventile in der Benzinpumpe dichten mit etwas Benzin oder dünnem Nähmaschinenöl besser.
Die Benzinpumpe hat 2 Anschlüsse.
Wenn Du den Eingang mit dem Finger zuhältst, solltest Du beim Drücken des Handhebels die Saugwirkung spüren,
ziehst Du den Finger weg soll Luft eingesogen werden.
Wird der Ausgang mit dem Finger zugedrückt, solltest Du beim Loslassen des Hebels den Druck verspüren,
ziehst Du denn Finger weg soll Luft entweichen.
Es gibt auch Messgeräte dafür.
Daten siehe Tabellenbuch Gruppe 09.
Grüsse Vielschreiber
Viel-, Zuvielschreiber
Re: 170 S Benzinversorgung
Hallo,
Es ist bei mir immer so gewesen, dass mein 170S nach dreimomatiger Standzeit nicht ansprang. oft ging auch die Handpumpfunktion der Benzinpumpr nicht mehr. Aber nie mußte ich die Pumpe deswegen ausbauen. Einfach den Deckel vom Luftfilter abnehmen, etwa zwei Eßlöffel Benzin direkt in den Vergaser schütten, und der Motor startet erst mal kurz. Dabei "regeneriert" sich die Benzinpumpe von selbst und der Motor läuft meist gleich weiter. Wenn nicht, Vorgang wiederholen. Spätestens beim dritten Mal ist alles wiede gut. Nicht vergesen, den Luftfilterdeckel wieder draufzumachen.
Besten Gruß,
Jürgen
Es ist bei mir immer so gewesen, dass mein 170S nach dreimomatiger Standzeit nicht ansprang. oft ging auch die Handpumpfunktion der Benzinpumpr nicht mehr. Aber nie mußte ich die Pumpe deswegen ausbauen. Einfach den Deckel vom Luftfilter abnehmen, etwa zwei Eßlöffel Benzin direkt in den Vergaser schütten, und der Motor startet erst mal kurz. Dabei "regeneriert" sich die Benzinpumpe von selbst und der Motor läuft meist gleich weiter. Wenn nicht, Vorgang wiederholen. Spätestens beim dritten Mal ist alles wiede gut. Nicht vergesen, den Luftfilterdeckel wieder draufzumachen.
Besten Gruß,
Jürgen
Re: 170 S Benzinversorgung
Danke für Eure Tips; ich werde berichten.
Danke und Gruß
Danke und Gruß
Re: 170 S Benzinversorgung
Hallo,
ich vermute, dass durch die Standzeit die zentrale Dichtung unter der Abdeckhaube der Benzinpumpe trocken wurde und geschrumpft ist. Dadurch saugt die Pumpe seitlich Luft ein und kann kein Benzin fördern. Einfache Lösung: Abdeckhaube abschrauben und mit Dichtung eine Stunde lang in Benzin legen. Vor dem Wiederbefestigen etwas Schmierfett auf die Dichtung auftragen. Besser: neue Dichtung aus Fluorkautschuck verwenden. Solch eine Dichtung könnte ich Dir zusenden, falls du willst. Dazu benötige ich Deine Adresse. Würde nichts kosten. Aber vielleicht ist die Ursache deines Problems ja eine andere? Probiere es einfach aus.
LG Ulrich
ich vermute, dass durch die Standzeit die zentrale Dichtung unter der Abdeckhaube der Benzinpumpe trocken wurde und geschrumpft ist. Dadurch saugt die Pumpe seitlich Luft ein und kann kein Benzin fördern. Einfache Lösung: Abdeckhaube abschrauben und mit Dichtung eine Stunde lang in Benzin legen. Vor dem Wiederbefestigen etwas Schmierfett auf die Dichtung auftragen. Besser: neue Dichtung aus Fluorkautschuck verwenden. Solch eine Dichtung könnte ich Dir zusenden, falls du willst. Dazu benötige ich Deine Adresse. Würde nichts kosten. Aber vielleicht ist die Ursache deines Problems ja eine andere? Probiere es einfach aus.
LG Ulrich
- Segelhorst
- Pro-Mitglied
- Beiträge: 84
- Registriert: 22. Jun 2025, 08:42
Re: 170 S Benzinversorgung
Hallo Manfred,
wenn alle Dichtungen in der Benzinpumpe und im Benzinhahn in Ordnung sind und der Wagen regelmäßig bewegt wird, bleiben die Korkdichtungen gequollen und sind dicht. So war das früher im Alltagsbetrieb. Bei längeren Standzeiten im heutigen Oldtimerdasein trocknen die Korkdichtungen leicht aus und werden sogar kleiner als im Neuzustand, sie quellen aber auch wieder unter Benzin. Bewährt hat sich die Methode, in die Benzinleitung, möglichst zwischen Tank und Benzinhahn eine elektrische Zusatzpumpe einzubauen ( z.B. Hardi, 6 Volt oder 12 Volt) und diese über die Kontrolleuchte des Chokezuges (beim Sb, S-V und 220) anzusteuern. Zieht man kurz vor dem Start den Choke, pumpt die E-Pumpe schnell das ganze System voll Sprit incl. Schwimmerkammer, der Wagen springt sofort an, ohne länger zu orgeln. In den modernen Autos sorgen auch die elektrischen Pumpen in Sekundenschnelle für die Spritversorgung und man muß nie lange orgeln. Den Choke schiebt man nach kurzer Zeit wieder rein und die E-Pumpe ist ausgeschaltet. Dann fördert die mechanische Pumpe allein weiter. Der 170 S hat ja keine Kontrolleuchte am Chokezug. Baut man den Zug vom Sb oder Ponton aber ein, kann man die Pumpe auch über den elektrischen Kontakt betreiben, auf den Einbau der zusätzlichen Kontrolleuchte kann man verzichten, dann bleibt das Armaturenbrett original.
Die Gummidichtung am Benzinpumpenoberteil ist auf jeden Fall sinnvoll. Um die ev. geschrumpfte Korkdichung im Benzinhahn zu umgehen, kann man auch hier eine Gummidichtung verwenden. Und der Benzinfilter hat auch noch eine Dichtung, diese bitte auch prüfen.
Viel Erfolg, Axel
wenn alle Dichtungen in der Benzinpumpe und im Benzinhahn in Ordnung sind und der Wagen regelmäßig bewegt wird, bleiben die Korkdichtungen gequollen und sind dicht. So war das früher im Alltagsbetrieb. Bei längeren Standzeiten im heutigen Oldtimerdasein trocknen die Korkdichtungen leicht aus und werden sogar kleiner als im Neuzustand, sie quellen aber auch wieder unter Benzin. Bewährt hat sich die Methode, in die Benzinleitung, möglichst zwischen Tank und Benzinhahn eine elektrische Zusatzpumpe einzubauen ( z.B. Hardi, 6 Volt oder 12 Volt) und diese über die Kontrolleuchte des Chokezuges (beim Sb, S-V und 220) anzusteuern. Zieht man kurz vor dem Start den Choke, pumpt die E-Pumpe schnell das ganze System voll Sprit incl. Schwimmerkammer, der Wagen springt sofort an, ohne länger zu orgeln. In den modernen Autos sorgen auch die elektrischen Pumpen in Sekundenschnelle für die Spritversorgung und man muß nie lange orgeln. Den Choke schiebt man nach kurzer Zeit wieder rein und die E-Pumpe ist ausgeschaltet. Dann fördert die mechanische Pumpe allein weiter. Der 170 S hat ja keine Kontrolleuchte am Chokezug. Baut man den Zug vom Sb oder Ponton aber ein, kann man die Pumpe auch über den elektrischen Kontakt betreiben, auf den Einbau der zusätzlichen Kontrolleuchte kann man verzichten, dann bleibt das Armaturenbrett original.
Die Gummidichtung am Benzinpumpenoberteil ist auf jeden Fall sinnvoll. Um die ev. geschrumpfte Korkdichung im Benzinhahn zu umgehen, kann man auch hier eine Gummidichtung verwenden. Und der Benzinfilter hat auch noch eine Dichtung, diese bitte auch prüfen.
Viel Erfolg, Axel
Re: 170 S Benzinversorgunge
Hallo Manfred und Axel,
vorsichtig muss man bei „Gummi“ sein. Unser derzeitiges Benzin enthält Alkohol. Dieser Zusatz löst manche Gummiarten auf. So ist NBR nur bedingt tauglich, sogenannter „Gummikork“ ebenfalls. Das reine Korkmaterial ist relativ stabil. Aber immer nimmt das ständig vorbeifließende Benzin einige Moleküle mit und führt zur Schrumpfung. Bei Dichtungen mit geringem Durchmesser ist die Schrumpfung geringer als bei Dichtungen mit großem Durchmesser. So ist die Dichtung unter der Abdeckhaube der Benzinpumpe besonders betroffen. Die Schrumpfung durch Materialverlust ist dauerhaft und kein reversibler Quelleffekt. Aber alle Dichtungsmaterialien nehmen etwas Benzin auf und quellen. Unkritisch sind Pappdichtungen für Verschraubungen und bei größeren Durchmessern ist FKM, also Fluorkautschuk, das geeignete Material, weil absolut beständig gegen Benzin und Alkohol.
LG Ulrich
vorsichtig muss man bei „Gummi“ sein. Unser derzeitiges Benzin enthält Alkohol. Dieser Zusatz löst manche Gummiarten auf. So ist NBR nur bedingt tauglich, sogenannter „Gummikork“ ebenfalls. Das reine Korkmaterial ist relativ stabil. Aber immer nimmt das ständig vorbeifließende Benzin einige Moleküle mit und führt zur Schrumpfung. Bei Dichtungen mit geringem Durchmesser ist die Schrumpfung geringer als bei Dichtungen mit großem Durchmesser. So ist die Dichtung unter der Abdeckhaube der Benzinpumpe besonders betroffen. Die Schrumpfung durch Materialverlust ist dauerhaft und kein reversibler Quelleffekt. Aber alle Dichtungsmaterialien nehmen etwas Benzin auf und quellen. Unkritisch sind Pappdichtungen für Verschraubungen und bei größeren Durchmessern ist FKM, also Fluorkautschuk, das geeignete Material, weil absolut beständig gegen Benzin und Alkohol.
LG Ulrich
Re: 170 S Benzinversorgung
Servus, kurze Info:
an der Pumpe Einlaß funktioniert;
Auslaß keine Funktion spürbar; Dichtsatz bestellt;
Dichtung überprüft;
SchöWo Manfred
an der Pumpe Einlaß funktioniert;
Auslaß keine Funktion spürbar; Dichtsatz bestellt;
Dichtung überprüft;
SchöWo Manfred