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Re: OTP Wiederaufbau

Verfasst: 28. Apr 2025, 20:28
von HoSchi
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Das ist der aktuelle Stand.
Wenn der Kraftstoffhahn wieder drin ist, kommt der rechte Kotflügel ran

Re: OTP Wiederaufbau

Verfasst: 1. Mai 2025, 18:36
von HoSchi
Moin moin,
Gibt es solche Korkdichtung noch zu kaufen?

VG Holger

Re: OTP Wiederaufbau

Verfasst: 16. Jul 2025, 13:02
von HoSchi
Moin zusammen,

die erste Ausfahrt hat der OTP nun hinter sich :P

Kleinigkeiten sind natürlich noch etliche zu machen.
VG Holger

Re: OTP Wiederaufbau

Verfasst: 16. Jul 2025, 13:27
von 170ziger
Holger ich gratuliere Dir zur gelungenen Fertigstellung Deines OTP !!!

Re: OTP Wiederaufbau

Verfasst: 22. Mär 2026, 17:45
von HoSchi
Moin zusammen,

im Winter musste ich einige Nacharbeiten am Motor erledigen.
- 3 "Froststopfen" waren undicht und ausgerechnet auch der hintere am Zylinderkopf
- an der Einspritzpumpe war immer Diesel ausgetreten - die habe ich wieder HH geschickt - hier war ein Simmerring defekt

Jetzt ist wieder alles zusammengebaut, nur leider springt der Motor nicht an.

Nun wollte ich die Einstellung der Einspritzpumpe noch einmal nach der "Überlaufmethode" (wie in der Reparaturanleitung - Querschnitt durch die Autotechnik Buch 73 Seite 7 beschrieben) überprüfen.

Wieviel Kraftstoff muss aus dem Rohr "fließen"? Hier kommt nur ein (großer) Tropfen - Druckventil noch nicht ausgebaut.

Schönen Abend - viele Grüße
Holger

Re: OTP Wiederaufbau

Verfasst: 22. Mär 2026, 20:57
von 170forever
Hallo Holger,

Gratuliere zu dieser wunderschönen Restaurierung 😎👍🏻 das Fahrzeug wird dir viel Freude bereiten.

Bei der Überlaufmethode musst du den Motor auf ca 40 Gead vor OT zurückdrehen und dann wieder vor Richtung FB Markierung, dann kommt Diesel auf Zylinder 1 und wenn das stoppt, sollte FB erreicht sein und sich mit der Markierung decken.
Das kann mehrere Versuche erfordern.
Ich habe eine etwas andere Methode gewählt, weil einfacher. Die Pumpe wurde auf Markierung gestellt und der Motor auf FB , so wurde die Pumpe eingesetzt und ein Farbtupfer am Gehäuse und Flansch gesetzt.
Dann habe ich den Motor zurückgedreht und wieder vor. Lediglich die Druckleitung abgenommen und den überlaufenden Diesel im Anschluss stehen gelassen und weitergedreht, irgendwann hört das auf. Ich habe dann den Punkt ermittelt, ab wann der Kraftstoff sich im Anschluss hebt und ob das zur Markierung passt.
Die Pumpe war nur mit einer Schraube fest, sodass ich mehrfach korrigieren konnte. In dem Fall war’s etwas in Richtung Früh zu korrigieren, also vom Motor weg. Das ist Millimeterarbeit.
Bei der Überlaufmethode muss man das Ventil unter dem Anschilußstück entnehmen, bei meiner Methode bleibt es drin.
Die Geduld zahlte sich aus mit kurzer Vorglühzeit beim Kaltstart von etwa 20 Sekunden und sofortigem anspringen, der Motor geht auch nicht wegen der zunächst niedrigen Leerlaufzahl aus und nach Fahrt und auch moderaten Parkzeiten springt er ohne vorglühen wieder an. Da braucht man auch nicht lange mit dem Anlasser orgeln.
Leistung und Verbrauch stimmen.

Beste Grüße Ralf

Re: OTP Wiederaufbau

Verfasst: 23. Mär 2026, 16:05
von HoSchi
Moin Ralf,

hat nach Deiner Methode funktioniert - er schnurrt wieder ;)
Habe noch ein klein wenig nachjustiert. Mal sehen, ober morgen im kalten Zustand auch sofort wieder anspringt
VG Holger

Re: OTP Wiederaufbau

Verfasst: 23. Mär 2026, 20:48
von 170forever
Moin Holger,

Ich bin sicher das wird er. 😎
Das ist sehr erfreulich 👍🏻

Liebe Grüße Ralf

Re: OTP Wiederaufbau

Verfasst: 26. Mär 2026, 20:09
von Peter_B
Guten Abend Holger,
habe gerade gelesen, dass Du mit dem rückwärtigen Kernlochstopfen (vulgo: Froststopfen) Dichtigkeitsprobleme hattest.
HoSchi hat geschrieben: 22. Mär 2026, 17:45 ...
- 3 "Froststopfen" waren undicht und ausgerechnet auch der hintere am Zylinderkopf
Harald hatte mal dazu vor ziemlich genau einem Jahr einen ehemals praktizierten Lösungsweg beschrieben:
Zitat:
"Es war schlimmer! Der hintere Froststopfen am Zylinderkopf war herausgedrückt worden.
Wie sollte ich das beheben? Eine unerreichbare Stelle. Eines war sofort klar: ein nochmaliger Ausbau des Motors kam nicht in Frage. Mir fiel der Holzpflock in meinem Db ein. Also stellte ich an der Drechselbank einen passenden Holzstopfen her. Zwei schlanke Holzkeile wurden zwischen Spritzwand und Motorblock gefädelt und so konnte ich meine „Holz-Verschluss-Scheibe“ einpressen. Es ging! Das Holz quoll und der Motor war dicht. So ganz habe ich dieser Konstruktion aber nicht vertraut und ließ die beiden Keile vorsichtshalber gleich an ihrer Stelle. Da schabten und quietschten sie noch ein ganzes Jahr."


Meine Frage wäre, wie Du das Problem gelöst hast?
Mit oder ohne Motorausbau, mittels Holzpflock oder weder noch.

Noch viel Freude mit Deinem OTP
Schöne Grüße
Peter