Liebe 170er Freunde,
vor längerer Zeit, 10. 2. 20 – smalltalk, schrieb ich einen Beitrag über „eine unvergessliche Fahrt“.
Heute möchte ich von einem der vielen anderen „Abenteuer“ aus dieser Zeit berichten.
Von Braunschweig nach Flensburg. Und zurück.
Auch diese Geschichte kommt aus einer fernen, längst vergangenen Zeit. Heute ist so etwas gar nicht mehr möglich. Und wenn doch? Dann hätte das ernste Folgen. Ein lebenslanger Entzug des Führerscheins wäre das Mindeste. Vielleicht auch: gefährlicher Angriff auf die öffentliche Sicherheit. Eine Gefängnisstrafe müsste man aber nicht befürchten. Ein Gutachter würde zweifelsfrei die Unzurechnungsfähigkeit bestätigen. Den Rest des Lebens würde man dann in einer geschlossenen Anstalt verwahrt. Darüber sprechen – das darf man aber auch heute noch.
Da die Personen, die Zeit und der Ort gleich sind, kann ich den Vorspann des alten Berichts unverändert verwenden.
Für den Fall, dass jemand den Beitrag aus dem „alten“, inzwischen nicht mehr zugänglichen, Forum noch einmal lesen möchte, hänge ich ihn auch an.
Es grüßt Euch Harald
Von Braunschweig nach Flensburg. Und zurück
- HaraldSchuessler
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Von Braunschweig nach Flensburg. Und zurück
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Zuletzt geändert von HaraldSchuessler am 24. Jun 2023, 09:31, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Von Braunschweig nach Flensburg. Und zurück
Lieber Harald,
Danke für diese weitere, wunderschöne Geschichte!
Liebe Grüße,
Lothar
Danke für diese weitere, wunderschöne Geschichte!
Liebe Grüße,
Lothar
- HaraldSchuessler
- Pro-Mitglied
- Beiträge: 770
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Re: Von Braunschweig nach Flensburg. Und zurück
Leber Lothar,
vielen Dank für Deinen freundlichen Kommentar. So ganz ohne - da hätte man gar keine Lust am Schreiben.
Bis bald - wenn alles gut geht
Gruß Harald
vielen Dank für Deinen freundlichen Kommentar. So ganz ohne - da hätte man gar keine Lust am Schreiben.
Bis bald - wenn alles gut geht
Gruß Harald
Re: Von Braunschweig nach Flensburg. Und zurück
Lieber Harald,
ich bin auch ganz begeistert von diesen beiden Geschichten.
Dein hintergründiger Humor ist äußerst erfrischend. Mein Großvater erzählte aus den sechziger Jahren, dass die Polizei damals noch ein „wirklicher Freund und Helfer“ gewesen sei:
Wenn er angetrunken aus der Dorfkneipe nachhause fuhr, sei die Polizei vor ihm her gefahren, um ihm den Weg zu zeigen.
Das waren noch Zeiten!
Herzliche Grüße
Heinz-Peter
ich bin auch ganz begeistert von diesen beiden Geschichten.
Dein hintergründiger Humor ist äußerst erfrischend. Mein Großvater erzählte aus den sechziger Jahren, dass die Polizei damals noch ein „wirklicher Freund und Helfer“ gewesen sei:
Wenn er angetrunken aus der Dorfkneipe nachhause fuhr, sei die Polizei vor ihm her gefahren, um ihm den Weg zu zeigen.
Das waren noch Zeiten!
Herzliche Grüße
Heinz-Peter
- HaraldSchuessler
- Pro-Mitglied
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- Registriert: 20. Aug 2020, 17:51
Re: Von Braunschweig nach Flensburg. Und zurück
Lieber Heinz-Peter,
das wird auf dem überschaubaren Dorf ganz sicher so gewesen sein, da kannte jeder jeden und entsprechend persönlich und freundlich wird auch der Umgang miteinander gewesen sein. In den Städten hat die Polizei uns 170er Fahrer aber regelrecht verfolgt. In Hamburg innerhalb einer Woche vier Kontrollen - das war keine Seltenheit. Allerdings nicht ohne Grund. Die Autos waren wirklich in miserablem Zustand. Meist waren die Reifen abgefahren. Na ja, und alles andere war natürlich auch heruntergekommen. Aber Du hast sicher Recht, verständnisvoller war man damals schon. Ich bin einmal mit vier abgefahrenen Reifen angehalten worden, weiterfahren durfte ich trotzdem mit der Auflage, mich am nächsten Tag mit anderen Reifen auf der Wache vorzustellen. Wie sollte ich das bezahlen? Ich habe mir für diese Vorstellungr von einem Freund vier Räder ausgeliehen.
Heute ist das ganz unvorstellbar.
Gruß Harald
das wird auf dem überschaubaren Dorf ganz sicher so gewesen sein, da kannte jeder jeden und entsprechend persönlich und freundlich wird auch der Umgang miteinander gewesen sein. In den Städten hat die Polizei uns 170er Fahrer aber regelrecht verfolgt. In Hamburg innerhalb einer Woche vier Kontrollen - das war keine Seltenheit. Allerdings nicht ohne Grund. Die Autos waren wirklich in miserablem Zustand. Meist waren die Reifen abgefahren. Na ja, und alles andere war natürlich auch heruntergekommen. Aber Du hast sicher Recht, verständnisvoller war man damals schon. Ich bin einmal mit vier abgefahrenen Reifen angehalten worden, weiterfahren durfte ich trotzdem mit der Auflage, mich am nächsten Tag mit anderen Reifen auf der Wache vorzustellen. Wie sollte ich das bezahlen? Ich habe mir für diese Vorstellungr von einem Freund vier Räder ausgeliehen.
Heute ist das ganz unvorstellbar.
Gruß Harald